Was diese Pflanze so besonders macht

Pinnatifida hat eichenlaub-artig gefiederte Blätter, oft mit roter Färbung und auffälligen weißen Mittelrippen. Sie wächst horizontal und bildet Ableger, die sie selbst festwurzelt. Du kannst sie auf den Boden setzen oder direkt als Aufsitzer auf Hardscape aufbinden. Wachstumsrate: zwei bis vier neue Blätter pro Monat.

Bedingungen für gute Färbung

  • Licht: 50 bis 80 PAR, je mehr desto röter
  • CO2: 25 bis 30 mg/L
  • Eisen: dringend, 0,1 bis 0,2 mg/L
  • NO3: 5 bis 10 mg/L
  • Temperatur: 22 bis 25 Grad

Bei zu wenig Licht bleibt sie grün-braun, unter optimalen Bedingungen wird sie kupferrot mit deutlichen Akzenten.

Aufbinden auf Hardscape

Die seitlichen Triebe von der Mutterpflanze trennen und auf Stein oder Wurzel binden – funktioniert genau wie bei Anubias. Nach vier bis sechs Wochen wurzelt sie an und du hast einen rotbraunen Aufsitzer-Akzent, der wie eine Mini-Eiche aussieht. Sehr beliebt für Forest- und Mountain-Layouts.

Pflege und Trimmen

Wenn die Triebe zu lang werden, einfach am Trieb-Ende kappen. Aus den unteren Blattachseln wachsen sofort Seitentriebe. Die abgeschnittenen Köpfe kannst du neu einsetzen oder aufbinden. Wichtig: Pinnatifida ist eine eigentliche Stengelpflanze, die als Aufsitzer kultiviert wird. Auf Stein hat sie mehr Stabilität als im Boden.

Typische Probleme

  • Wird grün statt rot: Lichtmangel oder zu viel NO3
  • Untere Blätter werden braun und fallen ab: Lichtmangel im unteren Bestand
  • Triebspitzen kümmern: Eisenmangel oder Calciummangel
  • Wächst nicht weiter: CO2 zu niedrig, oder zu kalte Temperatur