Das Straßen-Prinzip

Die Dutch-Straße ist das Markenzeichen des Stils.

  • Schmaler Weg: niedrige Pflanzen bilden eine Straße.
  • Diagonal nach hinten: verläuft perspektivisch ins Becken.
  • Verengung hinten: schmaler werdend für mehr Tiefe.
  • Niedrige Pflanzen: meist Lobelia oder Staurogyne als Straßenbelag.

Die Pflanzliste

Für ein 90x45x45-Becken:

  • Pogostemon erectus (Tropica): 3 Töpfe, feine grüne Säulen.
  • Rotala 'H'ra' (Tropica): 3 Töpfe, orange-rote Gruppe.
  • Alternanthera reineckii 'Mini' (Dennerle): 3 Töpfe, tiefes Rot.
  • Limnophila aromatica (Tropica): 2 Töpfe, hohe rötliche Akzente.
  • Staurogyne repens (Tropica): 4 Töpfe, niedrige Straße.
  • Lobelia cardinalis 'Mini' (Tropica): 2 Töpfe, frische runde Blätter.
  • Cryptocoryne wendtii 'Green' (Dennerle): 2 Töpfe, ruhiger Übergang.

Farbgruppen anordnen

Jede Gruppe braucht klare Grenzen.

  • Dichte Blöcke: jede Art als geschlossene Gruppe.
  • Höhe staffeln: hinten hoch, vorn niedrig.
  • Rote Akzente versetzen: nicht nebeneinander, sondern als Blickpunkte verteilt.
  • Texturkontrast: feine Säulen neben breiten Blättern.

Die Straße einbauen

Die Straße strukturiert das ganze Layout.

  • Staurogyne als Belag: niedrig und dicht.
  • Diagonal verlaufend: von vorn-seitlich nach hinten-mittig.
  • Verengung: hinten schmaler für die Perspektive.
  • Saubere Kanten: regelmäßig trimmen, damit die Straße scharf bleibt.

Technik fürs Dutch-90er

Dutch ist High-Tech, vor allem für die Farben.

  • Licht: 40 Lumen pro Liter, breite Leuchte, Chihiros WRGB II 90.
  • CO2: Pflicht, 25 bis 30 mg/l, gleichmäßig verteilt.
  • Strömung: muss alle Gruppen erreichen.
  • Boden: nährstoffreicher Soil als Basis.

Dünger und Pflege

Dutch verlangt Disziplin.

  • Eisen: für die roten Gruppen, Aqua Rebell Mikro.
  • Makro ausgewogen: zu viel Stickstoff vergrünt rote Arten.
  • Treppen-Trimm: Gruppen schräg schneiden für Tiefe.
  • Regelmäßiger Schnitt: alle 1 bis 2 Wochen, sonst verlieren die Terrassen die Form.