Was Downoi so besonders macht
Im Gegensatz zu klassischen Stengelpflanzen wächst Downoi als Bodenrosette mit kurzem Stamm. Die Blätter sind dunkelgrün, stark gewellt und sehen aus wie kleine Drachenrücken. Im Mittelgrund von 60er bis 90er Becken bildet sie nach einigen Monaten dichte Polster. Maximale Höhe etwa 8 bis 12 cm.
Bedingungen für gutes Wachstum
- Licht: 50 bis 80 PAR am Boden, mindestens 6 Stunden Hochphase
- CO2: Pflicht. Mindestens 25 mg/L, ohne CO2 kümmert sie
- Soil: essentiell. Wurzelt aggressiv und zieht Nährstoffe aus dem Boden
- KH: unter 4, idealerweise 1 bis 3
- Temperatur: 22 bis 25 Grad, höhere Temperaturen führen zu Wachstumsstopp
Calcium-Bedarf als Killerfaktor
Downoi reagiert sehr empfindlich auf Calciummangel. Die Triebspitzen kringeln sich ein, werden glasig und sterben ab. Die meisten Aquascaper unterschätzen das. Bei reinem Osmosewasser musst du mit Salty Shrimp Mineral GH+ auf mindestens GH 4 aufsalzen, idealerweise Ca:Mg = 3:1. Bei GH 2 oder weniger geht Downoi langfristig ein.
Vermehrung über Ableger
Downoi vermehrt sich über Seitentriebe, die am Stamm austreiben. Nach drei bis vier Monaten kannst du diese Tochterrosetten abtrennen und an neuer Stelle einsetzen. Ich nutze eine feine Pinzette und setze die Ableger einzeln mit etwa 3 cm Abstand. Nach acht Wochen wachsen sie zu einem Polster zusammen.
Typische Probleme
- Triebspitzen kringeln sich ein: Calciummangel oder Bormangel
- Blätter werden braun: Lichtmangel oder CO2-Schwankungen
- Pflanze schrumpft: Temperatur zu hoch oder Soil verbraucht
- Algen auf Blättern: zu wenig Strömung, Blätter sind altes Gewebe
- Wachstumsstopp: in der Regel Kombination aus zu wenig Licht und CO2-Schwankungen