Warum weiches Wasser hilft

Kalk ist im Paludarium ein echtes Ärgernis:

  • Kalkflecken auf Scheiben und Blättern.
  • Verstopfte Beregnungsdüsen.
  • Verkalkte Nebler-Membranen.
  • Manche Epiphyten und Moose mögen kalkarmes Wasser.

Gerade fürs Besprühen und Nebeln ist weiches Wasser ideal. Es hinterlässt keine Flecken und verlängert die Lebensdauer der Technik.

Osmosewasser nutzen

Umkehrosmose entzieht dem Wasser fast alle Mineralien:

  • Osmoseanlage produziert sehr reines Wasser.
  • Für Beregnung und Nebler ideal, da kalkfrei.
  • Für die Wasserzone evtl. leicht aufhärten, je nach Besatz.

Reines Osmosewasser ist mineralfrei. In der Wasserzone mit Tieren oft etwas aufhärten, fürs Besprühen der Pflanzen pur perfekt.

Regenwasser sammeln

Regenwasser ist die kostenlose Alternative:

  • Sauberes Auffanggefäß, nicht direkt vom verschmutzten Dach.
  • Erste Spülung verwerfen, sie spült Schmutz von der Fläche.
  • In Stadtnähe und bei Luftverschmutzung vorsichtig sein.
  • Dunkel und kühl lagern, sonst veralgt es.

Regenwasser ist von Natur aus weich. Achte aber auf die Sammelstelle, Dachschmutz und Schadstoffe haben im Becken nichts verloren.

Lagern und dosieren

Aufbereitetes Wasser will richtig gelagert werden:

  • In sauberen, geschlossenen Kanistern aufbewahren.
  • Kühl und dunkel gegen Algen und Keime.
  • Nicht ewig stehen lassen, frisch ist besser.

Lagere nur so viel, wie du in absehbarer Zeit verbrauchst. Standwasser veralgt und verkeimt, dann hast du nichts gewonnen.

Wann Leitungswasser reicht

Nicht jedes Becken braucht Osmosewasser:

  • Bei weichem Leitungswasser oft unnötig.
  • Robuste Pflanzen kommen mit Leitungswasser klar.
  • Für die Wasserzone je nach Bewohner ausreichend.

Prüfe erst deine Wasserhärte. Ist sie ohnehin niedrig, sparst du dir den Aufwand. Das Kalkproblem trifft vor allem Regionen mit sehr hartem Wasser.