Innenfilter – günstig und einfach

Innenfilter sind kleine Pumpen mit Filterschwamm, die im Becken sitzen. Sie kosten 20–80 Euro, sind sofort einsatzbereit und brauchen keine Schläuche durchs Möbel. Für Quarantäne-Becken, Garnelen-Aufzucht oder ganz kleine Nanos (unter 20 l) sind sie ideal. Im Aquascape stören sie aber meist die Optik.

Außenfilter – die Aquascape-Wahl

Außenfilter sitzen unter dem Becken im Unterschrank. Sie filtern mehr Volumen, sind leiser, optisch nicht sichtbar und lassen sich mit Inline-Heizer und Inline-CO2-Diffusor kombinieren. Für jedes Becken ab 40 l ist der Außenfilter die ehrlichere Wahl im Aquascape – auch wenn er teurer ist.

Wann der Innenfilter trotzdem sinnvoll ist

Sinnvoll bei:

  • Nano-Cubes unter 20 l (Außenfilter ist Overkill)
  • Quarantäne- und Aufzuchtbecken
  • Garnelen-Becken mit Schwammvorsatz
  • Übergangs-Setups, in denen kein Unterschrank passt

Für ernsthafte Aquascapes ab 30 l ist trotzdem ein kleiner Außenfilter besser.

Hang-On-Back-Filter als Alternative

Hang-On-Back-Filter (HOB) sitzen außen am Becken, werden über die Beckenkante eingehängt. Beliebt in den USA, in Deutschland weniger verbreitet. Sie kombinieren die Einfachheit des Innenfilters mit etwas mehr Filtervolumen. Stören aber optisch fast genauso wie Innenfilter. Für reine Aquascapes selten erste Wahl.

Häufige Anfänger-Fehler

Typischer Fehler: 60er-Becken mit Standard-Innenfilter aus dem Komplettset betreiben. Strömung ist ungleichmäßig, Optik leidet, CO2 verteilt sich schlecht. Investition in einen Außenfilter zahlt sich in jeder Hinsicht aus. Zweiter Fehler: Innenfilter zusätzlich zum Außenfilter, um mehr Strömung zu bekommen. Besser: Strömungspumpe einsetzen, die saubere Strömung ohne zusätzliche Filterung erzeugt.