Wie er funktioniert

Im Kolben sitzt eine Pufferlösung mit pH-Indikator (Bromthymolblau). Diese Lösung ist von Beckenwasser durch eine Luftblase getrennt. CO₂ aus dem Wasser diffundiert durch die Luft in die Pufferlösung und ändert dort den pH. Indikator macht das sichtbar.

Wichtig: Das Wasser im Drop-Checker darf NICHT Beckenwasser sein. Es muss eine kalibrierte 4°dKH-Lösung sein, sonst stimmt die Skala nicht.

Die Farbskala

  • Blau-violett = wenig CO₂ (unter 15 mg/l) – Pflanzen hungern
  • Blaugrün = ~20 mg/l – etwas knapp
  • Klar grün = ~30 mg/l – Ideal-Zielwert
  • Gelbgrün = ~40 mg/l – zu viel, Garnelen werden nervös
  • Gelb = über 50 mg/l – gefährlich, sofort runter

Die 2-Stunden-Verzögerung

Wenn du CO₂ aufdrehst, vergehen ~2 Stunden bis sich die Lösung im Kolben angepasst hat. Das heißt: erst 2 Std nach Lichtbeginn ablesen, nicht direkt morgens.

Umgekehrt: nachts (wenn CO₂ aus ist) bleibt der Drop-Checker noch eine Weile grün, obwohl im Becken kaum noch CO₂ ist. Das ist OK, weil Pflanzen nachts eh kein CO₂ brauchen.

Indikator-Flüssigkeit

Nicht selber mischen. Die 4°dKH-Lösungen aus dem Aquaristik-Shop (Dennerle, JBL, Aqua Rebell) sind genau eingestellt und teilen sich Anfangs-Skala. Wer mit Leitungswasser oder Osmosewasser arbeitet, kriegt falsche Werte.

Lebensdauer: 4-6 Wochen, dann erneuern. Sieht alt aus (gelblich-blass), schon vorher tauschen.

Wo aufhängen?

Möglichst weit weg vom Diffusor, idealerweise auf der gegenüberliegenden Becken-Seite. So misst du nicht die punktuell hohe CO₂-Konzentration am Diffusor, sondern den Mittelwert im Becken, den die Pflanzen tatsächlich haben.

Und: in der oberen Beckenhälfte. Unten am Bodengrund ist immer mehr CO₂ als oben.