Die wichtigsten Wendtii-Varianten

  • C. wendtii green: klassisches Grün, mittlere Größe (10 bis 15 cm)
  • C. wendtii brown: bräunliche Blätter, gut für Forest-Layouts
  • C. wendtii tropica: kompakt, gewellte Blätter, mein Favorit für mittlere Becken
  • C. wendtii red: rötliche Blätter unter gutem Licht
  • C. wendtii Mi Oya: rötlich-grün, sehr robust

Alle Varianten brauchen die gleichen Bedingungen, unterscheiden sich nur optisch.

Bedingungen für gutes Wachstum

  • Licht: 30 bis 60 PAR, wendtii mag eher mittleres Licht
  • CO2: funktioniert auch ohne, mit CO2 deutlich kompakter
  • Soil: sehr dankbar, aber auch auf Sand möglich
  • Düngetabs: Pflicht – Wendtii wurzelt stark und braucht Boden-Nährstoffe
  • Temperatur: 22 bis 28 Grad, sehr tolerant

Einsetzen und Wurzelbildung

Cryptocoryne wendtii setzt du tief in den Bodengrund. Die Wurzelballen sollten komplett vergraben sein, der Stamm gerade so über dem Substrat. Anfangs verliert sie oft die Blätter (Crypt-Fäule), das ist normal. Nach drei bis vier Wochen treiben neue Blätter aus dem Rhizom. Ab dann ist die Pflanze etabliert.

Vermehrung über Ausläufer

Wendtii vermehrt sich über unterirdische Ausläufer. Nach einigen Monaten tauchen Tochterpflanzen 5 bis 10 cm neben der Mutter auf. Du kannst sie vorsichtig ausgraben und an neuer Stelle einsetzen. Achtung: Wenn du im Wendtii-Bereich Soil umrührst, riskierst du Crypt-Fäule – also nur gezielt arbeiten.

Typische Probleme

  • Alle Blätter fallen ab (Crypt-Fäule): zu starke Wasserwert-Schwankungen. Sie regeneriert in 4 bis 6 Wochen
  • Wächst nur in die Höhe, dünne Blätter: Lichtmangel
  • Blätter werden gelb: Eisenmangel oder Bodenstoff verbraucht
  • Pinselalgen auf alten Blättern: zu viel Licht, zu wenig Strömung, alte Blätter rausziehen